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Monday, July 13. 2009

Zusammen ins Liebesglück – die erste gemeinsame Wohnung

Wenn zwei sich gefunden haben, zu zweit die schönsten Momente des Lebens genießen und die Liebe so richtig entfacht wurde, kommt das Nachdenken über eine gemeinsame Wohnung auf leisen Sohlen... Gerade Paare, die sich nach noch mehr Nähe sehnen, freuen sich auf das Liebesglück in den ersten gemeinsamen Vier Wänden. Damit der Schritt, das eigene Zuhause gegen ein gemeinsames zu tauschen, auch erfolgreich umgesetzt werden kann, sollte man sich im Vorfeld genau überlegen wie man die Mission `Zusammen ins Liebesglück` startet.
Zusammen Wohnen – Lust oder Frust?

Nichts ist schöner als abends mit dem Partner einzuschlafen und morgens Seite an Seite gemeinsam aufzuwachen. Das verspricht romantische Stunden mit vielen Zärtlichkeiten und heißt auch, Adieu zu sagen zum lästigen „Bei dir, oder bei mir?“. Liebe, Lust und Leidenschaft sollen die Zeit in der ersten gemeinsamen Wohnung prägen.
Doch was passiert, wenn der Alltag ruft? Zusammen wohnen heißt auch, gemeinsam den Haushalt führen, gemeinsame Entscheidungen treffen und sich mit dem Partner auf ein gemeinsames Wirtschaften zu einigen. Die erste gemeinsame Wohnung bringt auch so manche Herausforderung ans Licht, bei denen sich selbst sehr gefestigte und harmonische Paare ab und an in die Haare kriegen. Die Mission `Zusammen ins Liebesglück` muss deswegen jedoch nicht im Chaos und Streit enden. Beachtet man einige Ratschläge, steht den schönen gemeinsamen Stunden im eigenen Heim nichts im Wege.

Ein kleines Regelwerk für die erste gemeinsame Wohnung

Vom Single-Haushalt in das Leben zu zweit... Wenn man die eigenen Vier Wände gegen ein gemeinsames Zuhause tauscht, erreicht man eine weitere Stufe der Partnerschaft. Das Zusammenleben mit all seinen Freuden und Tücken meistert man, wenn man sich an gewisse Regeln hält und sich von der Vorstellung löst, dass alles nach dem eigenen Kopf laufen soll.
Auch wenn man den Liebsten oder die Liebste samt der Wohnung schon ewig kennt, in der ersten gemeinsamen Wohnung wird man die eine oder andere Eigenheit des Partners deutlicher bemerken.
Zur Liebe gehört es auch, nicht jede Kleinigkeit in die Waagschale zu legen. Wer der Meinung ist, es gibt nur eine richtige Art die Zahnpastatube auszudrücken, wird es schwer haben. Kompromisse gehören zu jeder guten Partnerschaft hinzu. Offene und ehrliche Gespräche erleichtern den gemeinsamen Alltag und machen es für die Partner oft leichter, sich gegenseitig Grenzen zu setzen.
Müllentsorgung, Einkauf, Abwasch, Hausputz – wieso nicht einen Haushaltsplan alá Wohngemeinschaft aufstellen? Gerade für die Anfangszeit ist eine solche Arbeitsteilung sehr sinnvoll, um zu sehen, wie der Partner mit den täglichen Pflichten umgeht. Schnell erkennt man so auch die gegenseitigen Stärken und Schwächen, so dass am Ende vielleicht jeder das übernehmen kann, was ihm am besten von der Hand geht.

Probieren geht über studieren

Angst und Bange braucht man vor der ersten gemeinsamen Wohnung nicht zu haben. Das alte Motto – Probieren geht über studieren – passt auch hier treffend. Wer mit der nötigen Geduld, einem ausreichenden Maß an Akzeptanz und Respekt ins Zusammenleben startet, wird schon bald auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Wichtig ist dabei vor allem, dem Partner auch den nötigen Freiraum zu lassen. Zusammen wohnen heißt nicht, 24 Stunden am Tag aufeinander zu hocken. Ratsam ist es auch, sich einmal zurückzuziehen, wenn ein Streit tobt. Im tosenden Sturm ist es meist schwerer, wieder zueinander zu finden als wenn wieder mehr Ruhe einkehrt.
Selbstständiges Handeln und genug Privatsphäre sollte man seinem Partner auch in den gemeinsamen Vier Wänden einräumen. Ein Treffen mit Freunden bewirkt auch oft wahre Wunder, wenn man dem Alltagstrott des gemeinsamen Lebens erst gar keine Chance geben möchte.
Um das passende neue Zuhause zu finden, kann man zunächst im Internet recherchieren, einen gemeinsamen Ausflug ins Möbelhaus unternehmen um sich über Einrichtungsfragen auszutauschen oder sich von Freunden und Familie Ratschläge holen.

Spontan oder langfristig geplant ins `gemeinsame Liebesglück'?

Vor lauter Freude und mit der rosaroten Brille auf der Nase, überstürzen einige Paare die Entscheidung, von nun auch in einer gemeinsamen Wohnung zu leben. Nicht selten sind Partnerschaften daran zerbrochen, dass man sich nicht genau im Klaren war, welche Herausforderungen das Zusammenleben mit sich bringt. Es lohnt sich, der Entscheidung für oder gegen eine gemeinsame Wohnung genügend Zeit zu geben. Schließlich möchten beide Partner ihre Vision vom gemeinsamen Wohnen in den Lebenstraum einbringen.

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